gepost in RRC SV Obertrübenbach's Portrait Blog op 30. Sep. 2024 | 2074 Keer bekeken | 0 Opmerkingen | RRC SV Obertrübenbach, TSV Ford Steinrausch | 🇩🇪
Die Obertrübenbacher Rock’n’Roller waren am vergangenen Wochenende wie so oft auf großer Fahrt: Diesmal ging es ganz in den Westen der Republik, denn der TSV Ford Steinrausch lud im Auftrag des Deutschen Rock’n’Roll und Boogie Woogie Verbandes
(DBRV) zur Süddeutschen Meisterschaft der Formationen nach Saarwellingen im Landkreis Saarlouis an der deutsch-französischen Grenze ein. Dank der fast schon gewohnt perfekten Organisation im Vorfeld durch Nicole Wittmann waren schon die Busfahrt und die Übernachtung in Saarlouis ein Erlebnis. Alle drei Formationen (Girls, Ladies und Jugend) waren gemeldet und traten mit dem Ziel an, mit einer ähnlich guten Platzierung wie im Mai beim Großen Cup von Deutschland nach Hause zu fahren und somit die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft im Herbst klarzumachen.
Dieses Ziel hat die Jugendformation Rock Banditos mehr als erreicht: Sie verwies ihre Dauerkonkurrenten aus Anzing sehr deutlich auf den zweiten Platz. Im Vorfeld und auch vor dem Auftritt war ein so klarer Sieg nicht unbedingt zu erwarten: Zum einen schlichen sich im Training immer wieder Unsicherheiten in der so wichtigen Grundtechnik ein, deren korrekte Ausführung Grundvoraussetzung für eine gute Wertung ist. Zum anderen lag die Wertung des Tanzes der Anzinger Formation, die vor den Trübenbachern die Wertungsrichter überzeugen musste, mit 38,25 in etwa in dem Bereich, in dem auch die SVO-Formation in den Turnieren zuvor lag, und man wusste, dass der Süddeutsche Meistertitel nur mit einer perfekten Darbietung zu holen war. Und genau die lieferten die sechs Paare. Die Trainer Markus Schwarzfischer, Ellen Hilbert und Steffi Wanninger konnten von der Seite über ihre Schützlinge nur staunen, wie sie genau im richtigen Moment die Grundtechnik nahezu
perfekt beherrschten. Mit sage und schreibe 51,75 Punkten sicherten sie sich den Meistertitel und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Bochum.
Bei der Girl-Formation Let’s do it zeichnete sich nach der Vorrunde ein ebenso erfreuliches Ergebnis ab: Mit 58,75 Punkten ließen sie fast alle der 12 angetretenen Formationen hinter sich und qualifizierten sich mit einem souveränen 2. Platz für die Endrunde. Die Mädchen fanden sich plötzlich in einer neuen Rolle wieder: Bisher waren sie diejenigen, die den scheinbar besseren Formationen nacheiferten und deren Niveau zu erreichen versuchten. Nach dem 2. Platz im Mai in Esslingen und dieser hervorragenden Vorrunde waren sie nun die Gejagten. Leider konnten sie mit dieser neuen Situation noch nicht umgehen und präsentierten sich im Finale entsprechend unsicher: Mit nur 48,75 Punkten verpassten sie den sicher geglaubten Treppchenplatz deutlich und mussten sich mit dem fünften Platz begnügen. Die Enttäuschung bei den Trainerinnen Jessie und Margit Schambeck, Katja Bauer und Katharina Högerl, den Tänzerinnen und den mitgereisten Eltern war natürlich ebenso groß wie bei den Eltern und Fans in den fernen Landkreisen Cham und Straubing, die aufgrund der schlechten Internetverbindung oft lange auf Berichte warten mussten. Aber Schwamm drüber - nach dem Turnier ist vor dem Turnier: Nun müssen die Mädels am 2. November beim Deutschland Cup in Winsen/Aller (Niedersachsen) die Qualifikation für die DM perfekt machen. Immerhin gibt der erste Durchgang genug Grund zur Hoffnung, dass dies kein Problem sein sollte.
Die Lady-Formation Royal Dancers hatte die schwierigste Vorbereitungsphase: Zuerst sorgte das übliche Sommerloch dafür, dass fast nie vollständig trainiert werden konnte, und dann kam auch noch eine Krankheitswelle, die immer wieder für Ausfälle sorgte. Kein Wunder, dass man unter diesen Umständen die gute Leistung vom Turnier im Mai nicht toppen kann. So war es dann auch: Mit 52,75 Punkten konnten sich die Tänzerinnen und Trainer Margit Schambeck und Markus Schwarzfischer zwar über die Qualifikation für die Endrunde freuen, mit dem erreichten 6. Platz war aber niemand zufrieden. Im 2. Durchgang konnte sich die Formation erstmals in einem Turnier steigern: die erzielten 54 Punkte reichten zwar nicht aus, um besser platzierte Formationen auf die Plätze zu verweisen, aber vom ersehnten Treppchenplatz war man nur noch 3,5 Punkten entfernt, so dicht lag das Feld am Ende beieinander. So ist nun auch für die Ladies die nächste Station Winsen/Aller und manchmal braucht es eben einen kleinen Rückschlag, um die Motivation für die Vorbereitung auf das nächste Mal zu steigern.
Nach einem aufregenden Turniertag trat man dann die Heimreise an. Die gute Stimmung bei der Brotzeit vor der Halle ließ die Enttäuschung über so manches verpasste Ziel schon wieder vergessen und die Trübenbacher Rock’n’Roller zeigten im Saarland noch einmal, wie man richtig Stimmung macht, ehe man diese im Bus der Rodinger Verkehrsbetrieb fortsetzte. Eins ist sicher: In Saarlouis weiß man jetzt, wo Roding liegt: bei Obertrübenbach!
Text: Susanne Weber
Dieses Ziel hat die Jugendformation Rock Banditos mehr als erreicht: Sie verwies ihre Dauerkonkurrenten aus Anzing sehr deutlich auf den zweiten Platz. Im Vorfeld und auch vor dem Auftritt war ein so klarer Sieg nicht unbedingt zu erwarten: Zum einen schlichen sich im Training immer wieder Unsicherheiten in der so wichtigen Grundtechnik ein, deren korrekte Ausführung Grundvoraussetzung für eine gute Wertung ist. Zum anderen lag die Wertung des Tanzes der Anzinger Formation, die vor den Trübenbachern die Wertungsrichter überzeugen musste, mit 38,25 in etwa in dem Bereich, in dem auch die SVO-Formation in den Turnieren zuvor lag, und man wusste, dass der Süddeutsche Meistertitel nur mit einer perfekten Darbietung zu holen war. Und genau die lieferten die sechs Paare. Die Trainer Markus Schwarzfischer, Ellen Hilbert und Steffi Wanninger konnten von der Seite über ihre Schützlinge nur staunen, wie sie genau im richtigen Moment die Grundtechnik nahezu
perfekt beherrschten. Mit sage und schreibe 51,75 Punkten sicherten sie sich den Meistertitel und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Bochum.
Bei der Girl-Formation Let’s do it zeichnete sich nach der Vorrunde ein ebenso erfreuliches Ergebnis ab: Mit 58,75 Punkten ließen sie fast alle der 12 angetretenen Formationen hinter sich und qualifizierten sich mit einem souveränen 2. Platz für die Endrunde. Die Mädchen fanden sich plötzlich in einer neuen Rolle wieder: Bisher waren sie diejenigen, die den scheinbar besseren Formationen nacheiferten und deren Niveau zu erreichen versuchten. Nach dem 2. Platz im Mai in Esslingen und dieser hervorragenden Vorrunde waren sie nun die Gejagten. Leider konnten sie mit dieser neuen Situation noch nicht umgehen und präsentierten sich im Finale entsprechend unsicher: Mit nur 48,75 Punkten verpassten sie den sicher geglaubten Treppchenplatz deutlich und mussten sich mit dem fünften Platz begnügen. Die Enttäuschung bei den Trainerinnen Jessie und Margit Schambeck, Katja Bauer und Katharina Högerl, den Tänzerinnen und den mitgereisten Eltern war natürlich ebenso groß wie bei den Eltern und Fans in den fernen Landkreisen Cham und Straubing, die aufgrund der schlechten Internetverbindung oft lange auf Berichte warten mussten. Aber Schwamm drüber - nach dem Turnier ist vor dem Turnier: Nun müssen die Mädels am 2. November beim Deutschland Cup in Winsen/Aller (Niedersachsen) die Qualifikation für die DM perfekt machen. Immerhin gibt der erste Durchgang genug Grund zur Hoffnung, dass dies kein Problem sein sollte.
Die Lady-Formation Royal Dancers hatte die schwierigste Vorbereitungsphase: Zuerst sorgte das übliche Sommerloch dafür, dass fast nie vollständig trainiert werden konnte, und dann kam auch noch eine Krankheitswelle, die immer wieder für Ausfälle sorgte. Kein Wunder, dass man unter diesen Umständen die gute Leistung vom Turnier im Mai nicht toppen kann. So war es dann auch: Mit 52,75 Punkten konnten sich die Tänzerinnen und Trainer Margit Schambeck und Markus Schwarzfischer zwar über die Qualifikation für die Endrunde freuen, mit dem erreichten 6. Platz war aber niemand zufrieden. Im 2. Durchgang konnte sich die Formation erstmals in einem Turnier steigern: die erzielten 54 Punkte reichten zwar nicht aus, um besser platzierte Formationen auf die Plätze zu verweisen, aber vom ersehnten Treppchenplatz war man nur noch 3,5 Punkten entfernt, so dicht lag das Feld am Ende beieinander. So ist nun auch für die Ladies die nächste Station Winsen/Aller und manchmal braucht es eben einen kleinen Rückschlag, um die Motivation für die Vorbereitung auf das nächste Mal zu steigern.
Nach einem aufregenden Turniertag trat man dann die Heimreise an. Die gute Stimmung bei der Brotzeit vor der Halle ließ die Enttäuschung über so manches verpasste Ziel schon wieder vergessen und die Trübenbacher Rock’n’Roller zeigten im Saarland noch einmal, wie man richtig Stimmung macht, ehe man diese im Bus der Rodinger Verkehrsbetrieb fortsetzte. Eins ist sicher: In Saarlouis weiß man jetzt, wo Roding liegt: bei Obertrübenbach!
Text: Susanne Weber


